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Das Wohnraumkonzept “village” wurde beim Hessischen Staatspreis für universelles Design 2013 mit einer Anerkennung ausgezeichnet!

village – Konversion eines alten Bürohauses in eine universelle Gebäudestruktur

Butze, Bude, Heim, Hütte, Schlafplatz, Residenz, Wohnsitz, Wohnung. In der Kultur der Sprache haben wir eine Vielzahl an Begriffen für den privaten Wohnraum. So divers wie seine Bezeichnungen sind aber auch unsere individuellen Ansprüche an diese „eigenen vier Wände“.
Der Architekturentwurf village ist ein Versuch durch unterschiedliche Wohngrundrisse und großzügige, kommunikative Zwischenbereiche eine dörfliche Diversität, innerhalb einer bestehenden Gebäudestruktur zu schaffen. Abgesehen von den unzähligen Leerständen, eignet sich die Skelettbauweise innerstädtischer Bürogebäude hierfür besonders gut, denn sie lassen durch ihre großzügige, gerasterte Bauweise viel Spielraum und weitestgehend offene Raumstrukturen zu.
Auf insgesamt 6 Etagen findet man nun verschiedenste Wohn- und Servicekonzepte die auf unterschiedliche Raumsituationen eingehen und auf selbstverständliche Weise einen Barrierefreien Zugang zu allen Aktivitäten im Haus bieten. Alle Wohnräume sind universell gestaltet und können sowohl als Single- oder WG-Haushalt, temporärer Schlaf- oder Arbeitsplatz, sowie als barrierefreier Alterswohnsitz funktionieren. Sie sind zudem weitestgehend effizient proportioniert, bieten aber zugleich jeglichen Komfort und lassen sich flexibel kombinieren. Dadurch können Räume bei Bedarf zusammengeschaltet oder getrennt werden und können so auf interne Veränderungen reagieren. Neben einigen vorinstallierten Elementen, wie Stauschränken, Kücheneinbauten oder Badezimmern, gibt es aber auch Möglichkeiten die liebgewonnene Dinge eines jeden Bewohners, wie den tollen Sessel oder den alten Esstisch zu integrieren. Somit entsteht durch village eine soziokulturelle Spielwiese, in der sich das Wohnen kreativ und unabhängig von Mobilität und Alter entfalten kann.